Mein Weg zum Kyusho
Judo ab 1973
JuJutsu 1976
Karate ab 1984, 1. Dan 1990, 2. Dan 1993, 3. Dan 2006, 4. Dan 2009
Besuch diverser Karate-Lehrgänge. Immer wieder wurden Fragmente von Hebel und anderen Techniken gezeigt und darauf verwiesen, dass das alles in den Katas codiert sei. Leider wurde es nicht unterrichtet.
1989 erstmals Kontakt mit Sensei Kase. Das war ein Wendepunkt in meinen Ansichten über das Karate. In der Folgezeit regelmässiger Besuch der Pfingst-Lehrgänge von Kase Sensei. Diese Lehrgänge haben mir die Erkenntnis gebracht, dass da noch mehr sein muss als Kihon. Kase hat in seinen Lehrgängen eigentlich nur Katas unterrichtet, aber es war mehr Kumitetraining. Ab dieser Zeit intensives Studium der Katas auch in anderen Stilrichtungen. Studium alter Texte wie Bubishi, Karate Kyohan und Bücher diverser Karate-Legenden. All diese Meister betonen immer wieder die Wichtigkeit der Katas, aber das Wettkampfkarate verkommt immer mehr zu einer akrobatischen Kür.
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Ab 2002 erstmaliger Kontakt mit Dillmann-Karate. Eigene Studien führen immer wieder in Sackgassen. Trainingspartner sind sehr schwer zu finden und zu überzeugen. Ab 2005 Besuch von Seminaren der Dillmann-Fraktion. Hatte jedesmal etliche Beschwerden wie Kopfweh, Durchfall etc. nach den Seminarwochenenden.2006 Kontakt mit Kissaki-Kai. Vince Morris macht ein Karate wie ich mir das vorstelle. Studien führen auch zu Iain Abernethy und der Erkenntnis, dass Karate eine universale Kampfkunst, ist mit Würfen, Hebeln, Bodenkampf und der ganzen Palette.
Durch Zufall wurde ich auf den Intenationalen Kyusho Convent in Thonon Frankreich aufmerksam und habe diesen besucht. Die Atmosphäre und die klar strukturierte Lehrmethode haben mir imponiert. In der Folgezeit habe ich Seminare von allen Fraktionen im Kyusho besucht, Tetsuhiro Hokama, Paul Bowmann, Szolt Szenai, Gebhart Lämmle und Arturo Umana.
2007 wieder am Internationalen Kyusho Convent in Barcelona und im Dezember ein Seminar mit Evan Pantazi.
Aufgrund der klaren Lehrmethode von Evan Pantazi habe ich mich entschlossen, Mitglied bei Kyusho International zu werden. Gründung einer Studiengruppe mit Johan von Gineken. Regelmässige Trainings und Seminare mit Arturo.
2008 wieder Seminare mit Evan Pantazi in Frankreich und Deutschland. Regelmässige Seminare mit Arturo Umana.
Und wieder der Internationale Kyusho Convent, diesmal in Gorizia Italien.
2009 Seminare mit Arturo, bis zu seinem Exodus aus dem Kyusho International. Ich habe mich entschlossen zu bleiben, weil ich von der Struktur und Lehrmethode überzeugt bin. Leider sind alle meine Trainingspartner Arturo gefolgt.
Wieder auf der Suche nach Trainingspartnern, die das selbe Interesse am Karate und seinen Möglichkeiten haben. Im Herbst Besuch des Lehrgangs mit Evan Pantazi und Jim Corn in Darmstadt. Anschliessend eine Intensiv-Woche mit Jim Corn.
Aufbau der Homepage mit dem Ziel, interessierte Trainingspartner zufinden und regelmässige Trainings zu organisieren um gemeinsam die Möglichkeiten des Kyusho im Karate auszuloten.
2010 Seminar mit Evan in Thonon.