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International Kyusho Convention 2011
Alle Instruktoren, Certyfing Instruktoren und Technischen Instruktoren die dabei waren.
Soeben bin ich aus Portugal zurück gekehrt und noch etwas müde. Auch dieses Jahr fanden
sich wieder Leute aus der ganzen Welt zur Convention zusammen.
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Teilnehmer aus Amerika, Europa, Afrika und sogar aus Taiwan nahmen die Reise und die Zeit auf sich um mit den ganz grossen zu trainieren. Es wurden gleichzeitig 3-4 Sessions abgehalten und das 8 Stunden pro Tag. Das ergibt bis 45 verschiedene Lektionen, die man hätte besuchen können. Die Themen waren so unterschiedlich wie die Stile, die sich hier zusammen fanden. Da das Kyusho in jedem Stil enthalten war, so ist es auch gleichzeitig die Brücke um gemeinsam zu lernen. Und wie Evan Pantazi sagt, Du brauchst nur Dein Ego vor der Tür zu lassen um zu lernen. So standen hochgradige Meister neben Schülergraden, durch alle Stile gemeinsam auf der Matte um zu arbeiten und zu lernen. Die Lektionen reichten vom Healing über Kyusho zu den verschieden Anwendungen in diversen Stielen. So konnte jeder von jedem lernen und sehen wie die Kampprinzipien in den verschiedenen Stilen umgesetzt werden und so seinen Horizont erweitern und die eigenen stilspezifischen Anwendungen kritisch unter die Lupe nehmen. So wurden effiziente Kataanwendungen aus diversen Stilen gezeigt, Aikido- und Kempoprinzipien, Ninjitsutechniken, Ju Jitsu, Systema, Krav magva, Polizeitechniken usw. Alle diese Themen wurden mit dem Kyusho erweitert und verbessert und mit kritischen Augen beurteilt und auch diskutiert. Immer heiss begehrt waren die Sessions der Grossmeister. Evan mit seiner analitischen und pädagogischen Unterrichtsmethode, Mark Kline, mit nie endenden Variationen von Techniken. Jim Corn mit seiner gradlinigen, effizienten Technik und nicht zu vergessen Gary Rooks, der wie immer mit ungewöhnlichen Konzepten und verplüffenden Ergebnissen seiner tiefgreifenden Studien aufwartete. Auch alle anderen Certifying Instructors, die sich zum Teil monatelang auf Ihre Session vorbereitet haben. Es war auch schön all die anderen Weggefährten wieder einmal zu sehen und neue Leute kennen zu lernen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie offen Leute ausserhalb ihres Stiles umgehen und von einander lernen. Wie sagte schon Yoda: Nicht nur der Schüler lernt von seinem Meister, auch der Meister wächst durch seinen Schüler. Man sollte sich das ein bisschen mehr zu Herzen nehmen. Für mich ist klar, dass ich nächstes Jahr in Holland wieder dabei sein werde. Auch konnte ich mich mit Jim Corn über ein Seminar im Juni, wieder in Kirchberg einigen. Näher Informationen folgen bald, da es noch einige Extras geben wird. Auch wirden noch einige Fotos folgen. Alles in allem ein sehr lehrreiches Wochenende, das jetzt dann in der Studiengruppe aufgearbeitet wird.Â